Aktuelles aus dem Museum

 
 
Corona Nov
 
 

Der Nachtwächter zieht wieder durch Brilon
Am  Freitag, den 18. Dezember 2020 - nur, wenn es die Pandemiesituation erlaubt - nimmt der Briloner Nachtwächter wieder Gäste auf einen spannenden Streifzug durch das nächtliche Brilon mit. Geschichten und Geschichte entlocken so manchem Besucher ein Staunen.
Auch in schwierigen Zeiten muss der Briloner Nachtwächter seine Pflicht erfüllen. Es gilt, die Straßen Brilons zu kontrollieren und zu schauen, ob alles im historischen Stadtkern noch seine Ordnung hat. Kirchen, Rathaus, Denkmäler – das sind die Stationen des Nachtwächters der Briloner Stadtführergilde. Mit Hellebarde bewaffnet und mit einem Sturmlicht ausgestattet, traut er sich gar durch dunkle Gassen zu schreiten.
Gäste aus Nah und Fern, die sich einmal zeigen lassen wollen, welche staunenswerten Seiten die Briloner Geschichte bietet, sind herzlich eingeladen, sich dem Nachtwächter anzuschließen. Gute zwei Stunden dauert so eine Tour dann auch. Aber damit der Magen nicht knurrt, kehrt man in ein Briloner Restaurant ein und nimmt einen Happen zu sich. Danach geht es weiter und so mancher Mythos aus Brilon wird gezeigt und erzählt.
Interessierte können sich für die Briloner Nachtwächterführung im Museum Haus Hövener unter Tel. 02961 – 9639901 oder per E-Mail (museum@haus-hoevener.de) anmelden. 23,00 € kostet die Führung pro Person und startet direkt am Museum Haus Hövener um 18:00 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Plätze begrenzt. Eine Maskenpflicht besteht. Weitere Informationen bekommen Sie im Briloner Stadtmuseum.

Nachtwächter
 

Hexen, Henker und Historie – Führung durch die Stadtgeschichte

Der Briloner Heimatbund – Semper Idem e.V. und das Museum Haus Hövener laden Interessierte wieder zu der Themenführung „Hexen, Henker und Historie“ ein, allerdings erst, wenn dies nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder möglich ist.

Die dunklere Jahreszeit lädt wieder dazu ein, die Geschichten der sogenannten späten Briloner Hexenprozesse zu entdecken. Elke Bertulis, Mitglied der Stadtführergilde des Heimatbundes, nimmt interessierte Gäste gerne auf eine spannende Zeitreise durch Brilon mit. Die frühe Neuzeit, eine Epoche vor über 250 Jahren, steht dabei im Mittelpunkt der gut zweistündigen Führung. Originalschauplätze der Hexenprozesse, die die Bürgerschaft erschütterten, werden besucht und die Schicksale zweier Frauen näher vorgestellt. Was wurde ihnen vorgeworfen? Wie erlebten die Opfer jenes Rad der Justiz? Und wie endeten die Verfolgungswellen gegen vermeintliche Zauberer und Hexen? Fragen wie diese treiben Elke Bertulis jetzt schon seit gut drei Jahren an. „Es ist wirklich erstaunlich, wie die Geschichte rund um die Hexenprozesse gewachsen ist. Jedes Mal erlebe ich etwas Neues und möchte mehr erzählen.“ so die Stadtführerin.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Plätze für die Führung begrenzt. Natürlich werden alle Voraussetzungen erfüllt, um die Führung zu einem sicheren und spannenden Erlebnis zu gestalten. Eine Anmeldung im Museum Haus Hövener per Telefon (02961 963 99 01) oder per E-Mail (museum@haus-hoevener.de) ist erforderlich. Die Führung startet um 16 Uhr im Museum Haus Hövener. Die Kosten betragen 8 Euro pro Person. Weitere Informationen und folgende Termine sind auf der Homepage des Museums einsehbar.



 
 

Gemeinsam geht es besser

SH

Gemeinsam geht es besser: Die Stadt Brilon, der Briloner Heimatbund – Semper Idem, der Kneipp-Verein und die Landfrauen sind stolz auf das besondere Bauernhaus.

Immer, wenn in Brilon ein besonderes stadtbildprägendes Fachwerkhaus der Spitzhacke zum Opfer fällt, gibt es in der Stadt einen Aufschrei. Das haben wir im vergangenen Jahr am Beispiel des stadtbildprägenden Haus Wigge am Mistemarkt erlebt. Wer kann helfen, dass so etwas nicht geschieht? Die Frage stellte sich um 1960, als das kulturhistorisch bedeutsame Schultenhaus am Steinweg der Spitzhacke zum Opfer fallen sollte. Als im Jahre 1955 die Familie Schulte ausgesiedelt war, verkaufte die Stadt Brilon das Haus für 10.000 D-Mark an einen Briloner, der dort nach den landeskonservatorischen Anforderungen eine Gaststätte einrichten wollte. Das gelang nicht. Dem Haus drohte mit dem Abriss die letzte Stunde. Eduard Bufé, der damalige Kunsterzieher des Gymnasiums Petrinum, scharte Mitstreiter um sich, um das Haus zu retten. So ergab es sich, dass die Stadt Brilon 1964 das Haus zurückkaufte und sanierte.

Das stilvolle Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert gewährt noch heute einen Einblick in das Wohnen in einem Ackerbürgerhaus, als noch Vieh und Menschen unter einem Dach lebten. Das Haus wurde 1767 von Jo(h)annes Krüper und Elisabeth(a) Tilli erbaut. Wenn die Balken und Steine erzählen könnten, würden sie von den zahlreichen Familien, die mit dem Haus verbunden sind, berichten. Dazu zählen Kemper, Sommer, Varnhagen, Hovestadt, Fastabend, Lange, Köhne, Steinhoff, Stratmann, Gercke, Lohne und Brandenburg. Seit dem Jahre 1881 befand sich das Haus im Besitz der Familie Schulte und zum Schluss der Familie Brandenburg.  

 

Von 1962 bis 2006 beherbergte es das Verkehrsamt der Stadt Brilon. Heute wird das Obergeschoss des Hauses von dem Briloner Heimatbund – Semper Idem, der Volkshochschule und den Landfrauen der Stadt genutzt. Im Untergeschoss ist der Kneippverein beheimatet.

Vor einiger Zeit hat die Stadt Brilon das geschichtsträchtige Haus mit frischem Anstrich versehen. Auch im Inneren sollte es eine Auffrischung geben. Der Briloner Heimatbund – Semper Idem bezahlte den Stoff für die Gardinen und die Landfrauen setzten sich an die Nähmaschinen. Mit besonderem, Stolz führen die Mitglieder der Stadtführergilde des Briloner Heimatbundes – Semper Idem die Gäste Brilons zu dem Haus und erklären hier beispielhaft die Stadtgeschichte. Die Landfrauen werden bei überregionalen Veranstaltungen beneidet, dass sie in solch einem Bauernhaus tagen dürfen. Die Stadt Brilon, der Briloner Heimatbund – Semper Idem, der Kneipp-Verein und die Landfrauen sorgen gemeinsam für das Schultenhaus. Gemeinsam geht es eben besser.

 
 
Malbuch

„Mit Huberta unterwegs“
Ein spannendes Mal- und Geschichtsbuch über die Stadt Brilon, nicht nur für Kinder.
Durch das kindgerechte Stadtgeschichtsheft „Mit Huberta unterwegs“ führt natürlich Brilons Maskottchen, der Esel Huberta, den alle kennen und lieben. Huberta turnt auf dem Rathausdach herum oder grinst aus dem Fenster der Nikolaikirche. Huberta besucht im historischen Stadtkern die spannendsten und geschichtsträchtigsten Bauwerke, Plätze und Brunnen und erzählt dazu aus der Briloner Stadtgeschichte. Selbstverständlich führt sie die Kinder auch zum ältesten Briloner, zum Dinosaurier Iguanodon, der im historischen Gewölbekeller des Museums Haus Hövener wohnt und stets einladend aus dem Museumshochgarten in die Stadt lächelt. Huberta beobachtet die redenden Wappen aller 16 Ortsteile und regt zur Gestaltung eines eigenen Wappens an. Kurzum - Eseldame Huberta - ist auf 36 Seiten an immer anderen Orten zu sehen und zu suchen, zeigt sich gut gelaunt und fordert zum Lesen und zum kreativen An- und Ausmalen auf.
Gegen eine Schutzgebühr von 4,50 € ist es im Museum Haus Hövener erhältlich.


 
 
 
MHHH

Huberta erzählt von der Briloner Stadtgeschichte!


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KONTAKT

 
 
Museum Haus Hövener

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Am Markt 14
59929 Brilon

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